LES SONS I
Première partie (Teil I)

EXPOSE PHONETIQUE DES SONS
Phonetische Darstellung der Laute
pages: 25 --- > 40
numéros § 18. --- > § 59.

N'imitez pas ma bétise. En première lecture j'ai sauté cette premi¸re partie, pensant qu'il s'agissait de baratin. Je n'avais pas compris ce qu'était la grammaire d'une langue orale, quelle était l'importance des signes phonétiques dans l'étude de ces langues ni celle des organes qui servent à émetrre des sons. Pour étudier une telle grammaire, on collecte des sons, on les transcrit puis on les classe. Cette première partie est donc une simple description de l'outil, le début de tout travail scientifique.

PLAN

Exposé phonétique des sons:

I. Généralités (§ 18. --- > 22).

II. Durée des sons (§ 23 et § 24).

gradation ((§ 24).
consonnes souligˇnˇes (§ 24)
III. Les sons individuels (§ 25. --- > 59).

A. Les Voyelles (§ 25. - 37)
B. Les Diphthonges (§ 37).
C. Les Consonnes (§ 40 - 52)
D. Des consonnes muettes (stimmlosen) aux sonores (stimmhaften).
E. L'alphabet de l'arlonais (§ 55. - 59)

EXPOSE PHONETIQE DES SONS

I. Généralités sur la prononciation (§ 18 - § 22)

§ 18. -
Die Artikulation der Vokale ist im allgemeinen träge und schlaff.


Die Mundart klingt roh und grob. Die Artikulation der Vokale ist im allgemeinen träge und schlaff, wie schon aus den vielen offenen und weiten Vokalen hervorgeht.

Spricht ein Areler Hochdeutsch, so erscheint dieses als eine energielose Sprache, mit einer Menge gedehnter Vokale. Ein typische Beispiel findet man bei vielen Lehrern, die den Unterschied zwischen nhd. das und nhd. dass dadurch angeben, dass man ersteres als [ da: s ] und zweiteres [ d α s ] ausprechen müsse. So hört man häufig [ va: s ɪst da: s ] und [ ɛ: r kəmt a: n ].

In gleicher Weise wird nhd. er im Munde der Areler und übrigens der meisten Luxemburger zu [ ɛ :r ] mit breiter, fast zierkumflektierte Aussprache, z.B. [ ἐ:rde, pfἐ:rt, ʃwἐ:rt ], und dieses um so sonderbarer als man in der Mundart [pe;rt ] und [ e:rt ] sagt.

Aus derselben Ursache zeigt das Areler Französische eine dunkle Klangfarbe, mit Tiefton und starker Modulation.

Es ist aber die früher bei der meistens in der sogenannten Hetschengasse wohnenden niederen Klasse, zumal bei den Arbeitersfrauen, so charakteristische Zirkumflektierung der Laute [ ̤̤̇̇̑̈æ: ] und [ ὥ: ], sowie die zu [ ὥ: ] neigende Aussprache der Infinitivendung im Schwinden begriffen.

[ ̤̤̇̇̑̈æ: ] est un son hyperlong qui se prononce comme le "ei" de veine. [ ὥ: ] se prononce "aou". Circonflexer une voyelle c'est l'allonger anormalement: quand on appelle Jacques au loin, on circonflexe lorsqu'on crie Ja-a-ques; circonflexer implique parfois une croissance, suivie d'une décroissance de l'intensité du son, modification qui a la forme d'un ^.
Ce dictionnaire OnLine peut vous aider: http://dict.leo.org/


§ 19. -


Die Kieferstellung und die Lage des Kehlkopfes sind normal. Beim ruhigen Atmen liegen die Lippen auf einander. Die oberen Schneidezähne ragen ein wenig über die untern vor und bedecken ungefähr die Hälfte derselben. Die Zungenspitze ist ein wenig nach oben gebogen und reicht bis in den Winkel der zwei mittleren Schneidezähne und der Alveolen. Der untere Teil deckt oberen Zähne und steht mit den untern in sachter Berührung. Die Zunge liegt immer schlaff, berührt rechts und links die Zahnreihen und hebt sich in der Mitte; so bildet sie vorn einen kleinen Hohlraum , während sie am weichen und hinten am harten Gaumen anliegt.

Der Kiefer: la mâchoire; die Stellung: la position; die Lage, le site; der Kehlkof: le larynx; atmen = respirer; die Lippe: la lèvre; der Zahne: la dent; der Scneidezahn: l'incisive; die Die Zunge: la langue; die Spitze: la pointe; biegen, bog, gebogen: plier, replier; der Hohlraum: la cavité;
ce pdf peut aider: http://mek.niif.hu/05100/05198/05198.pdf.


§ 20. -


Der Stimmton bei den Konsonanten beweist, dass die Muskulatur des Kehlkopfes mit einer gewissen Energie wirkt. Die Artikulation der Zunge ist ziemlich träge und langsam; die Muskeln sind nicht sehr gespannt. Darauf beruht die Erzeugung der zahlreichen weiten, gedehnten Vokale. Deswegen, verspürt man auch eine raschere Zungenbewegung beim Französichsprechenwollen. Die Lippenbewegung ist eine mittelmäßige; es findet Rundung mit Vorstülpung bei dem häufig vorkommenden stimmlosen breiten Zischlaut [ ʃ ] (la sifflante) statt.

wirken, wirkte, gewirkt: agir; die Erzeugung: la production; ahlreich, adj: nombreux, abondant; gedehnt: allongé; rasch: rapide; die bewegung: le mouvement; die Rundung: l'arrondi; die Vorstülpung: la protrusion; der Zischlaut: le son chuintant; une consonne fricative comme s, z ou sch.

§ 21. - Important pour l'étude du découpage des mots en syllabes: [ la: - fən ], [ bαnən ] und [fa:∫ - tən ]

Die Stammsilbe ist expiratprisch sehr stark betont. Es ist u.a. ( = unter anderen) deswegen im Auslaut unbetontes "e" [ ə ] bei allen Substantiven weggefallen. Die französichen Lehnwörter werden gewôhnlich mit deutscher Betonung ausgesprochen (1). nur in zweifelhaften Fällen wird der expiratorische Akzent im Folgenden bezeichnet , und zwar der Hauptton durch den Akut (´), der Nebenton durch den Gravis (`).
Die Druckgrenze [ - ] liegt bei langem Vokal vor den Konsonanten [ la: - fən ].
Vor einfachem Konsonanten ist sie beim kurzem, betontem Vokal [ α ] verwischt [ bαnən ].
Bei Mehrfacher Konsonanzbefindet sie sich zwischen [ ʃ - t ] den Konsonanten.
z.B.
[ la: - fən, bαnən, fa:∫ - tən ], laufen, binden, fasten.

Die Vokale werden leise ein- und abgesetzt.

Die Stammsilbe: la syllabe souche; stark: fort (sehr stark: très fortement); betont: accentué; der Auslaut: le son final, le bout du mot; das Lehnwört: le mot emprunté; zweifelhaft: discutable; im Folgenden: figurant ci dessous, dans ce qui suit; bezeichnen verbe faible: figurer;

§ 22. -


Es wird gleichfalls im Satze und den zuzammengesetzten Wörtern der wichtigste teil durch die Betonung hervorgehoben. In Tautologische sowie in vergleichenden adjektivischen Kompositen werden alle Teile gleich stark betont.
z.B.
[ gra:sgrɪŋ, hɪməlblo:, mὢ:sdout ]
grasgrün, himmelblau und mausetot.

gleichfalls: également. Her-vor -ge- hoben < ---- hervor-heben: faire ressortir. heben, hob, gehoben . tautologie: Lapalissase: le Mont Ventoux, le Val d'Aran ... (Ventoux veut dire Mont, Aran veut dire Val ... ).

-----------------------------

(1)
Die Deutsche Betonung hört man vielfach beim Französichsprechen selbst. Zumal (souvent) die Mädchen zeichnen sich durch singende Aussprache des Französischen aus.
z. B.:
[ álᴐ̃ nu prᴐ́mne a la kpaŋ ], [ᴐ̄na ārbᴐre le drápo ] für
[ alᴐ̄ nu prᴐmné a la kᾱpáŋ ], [ ᴐ̄na arboré le drápó ]
"Allons nous promener à la campagne". "On a arboré le drapeau".

sich auszeichnen: se faire remarquer.
Voici un autre dictionnaire, généralement plus complet: http://defr.dict.cc/?s=auszeichnen.




II. Durée (longueur) des sons. (Dauer der Laute, § 23 et § 24)


§ 23. -


Man unterscheidet folgende Grade der Zeitdauer bei den Vokalen:


Les francophones et hispanophones doivent bien connaître ce tableau et le mettre en pratique. Le problème se pose pour eux pour toutes les langues germanique qu'ils étudient (Anglais, Allemand ... même arlonais).


1. Länge, durch [ : ] hinter den Vokalen angedeutet;
z.B.:
[ tswi: r ], der Zwirn.
Anm. [ a, æ̈, ὢ ] werde häufig (souvent) als überlang ausgesprochen

2. Halblänge, nur in einigen Wörtern, mit [ • ] hinter den Vokalen bezeichnet. In homonymen erscheint oft und Halblänge zur Unterscheidung der Bedeutung.
z. B.:
[ de: ç ] der Teig, und [ de• ç ] weich (wenn man vom Obst spricht).
In den Diphthongen [ ɪə ] und [ ʊə ] sind [ ɪ• ] und [ ʊ• ] in der Regel halblang.

3. Einfache Kürze in betonter Silbe mit kurzem Vokal.
z.B.:
[ brʊdər ], Bruder, [ zɶ∫tər ], Schwester

4. Halbkürze in folgenden Fällen:

a) In Unbetonter Silbe mit kurze Vokal.
z.B.:
[ [pᴐbæ:ər ], Papier

b) In den Svarabhaktierscheinungen [ -eç, -ek ]
z.B.:
[ mɶleç ], Milch. e zwischen l und ç.

c) In [ ən ] als Endsilbe nach vorhergehendem (antérieur) überkurzem [ ə ]
z.B.:
[ ∫eɪərən ] Pl zu [ ∫èɪr ] Schere.

5. Überkürze [ ə ].

a) In den Svarabhaktierscheinungen [ -ləf, -ləm -rəm, -ər ]
z.B.:
[ e:ləf ], elf; [ hαləm ], Halm; [ a:rəm ], Arm; [ kèɪər ], Kehr;

b) In den Vorsilben [ bə, gə, fər, u. s.w. ] und den Endsilben
z.B.:
[ bəgèɪnən ], begegnen; [ lɛl ], Löffel; [ bᴜrgᴜnər ], Burgunderwein.

c) Als Bindelaut zwischen zwei Silben meistens in Zusammensetzungen, oder in flektierten Wörtern.
z.B.:
[ knᴜəvə;lèk ], Knoblauch;[ lɛfələn ], Pl. zu Löffel; [ prɔ́məba:m ], Pflaumenbaum




§ 24. -


consonnes soulignées
Lange Konsonanz findet man in einer Anzahl (nombre) Wörter für l, m, n, z. B. [ bɪlt ], Bild; [dάmp ], Dampf, Rauch; [ zᴐn ] Sohn. Diese konsonanten, die ich durch untergesetzten Strich (der) bezeichne (l, m, n )werden im folgenden Abschnitt (section suivante) über die Aussprache der einzelnen Laute des näheren beschrieben.

Les l, m, n longs ne m'ont jamais convaincu, Il faudrait une étude scientifique pour ce problème. On devrait faire des mesures avec des appareils qui existent maintenant. On a mis 2m à "comme" et un à "Côme", mais à ùon avis c'est le o qui est plus long, le "m" à la même longueur pour les 2 mots. J'ai toutefois respecté ce que font les auteurs.

Vocabulaire et phrases Luxembourgeoises WLM pour § 23

1.Knuewelek u. Knuewelenk m., 1. Knoblauch; 2. anrüchige Sache.
2.Lèffel m.Löffelen, Löffel
't bleift em emôl kê L. mei, er besitzt gar nichts mehr.

3. Promm f., Pflaume. (Promm(t)chen)
4. prommebam: prunier.
5. Halem f., der Halm; le brin.
6.
7. in Zusammensetzungen: en composition.
8. schieren: tondre (schieren – schiert – geschuer, Unregelm. verb mit hunn) scheren (D), tondre (F),
't ass: Maus, schier deng Mudder, dh. das kommt auf eins heraus.

9. Mudder f., 1. Mutter (bei Tieren)., Hefe (levure de boulanger)., 3; Schraubenmutter (l'écrou).; 4. Bett des Baches,; Gebärmutter (utérus)
10. mëlech: le lait
11. Brudder m., Bruder, pl. Bridder.
vill Bridder, schmuel Gidder, viele Brüder, schmale Güter; man sagt auch: — vill Kanner, schmuel Dêlen.

12. Zwîr m., Zwirn.

La svarabhakti désigne l'apparition d'une voyelle d'appui dans un groupe de consonnes, visant à en faciliter la prononciation (Kueref au lieu de Kuerf).

Vocabulaire allemand pour § 23

1. angedeutet: utilisé, (an-deuten).
2. bezeichnen: désigner; die Bedeutung: la signification, le sens;.
3. weich: mou, tendre;.
4. in Zusammensetzungen: en composition.
5: die Erscheinung: l'apparition ( erschengen [en lux.] vn., erscheinen [allem.]).
6. betoner: accentué. unbetoner: non accentué (betonen: accentuer).
7. die Endsilbe: la syllabe finale.
8. vorhergehend: précédent, antérieur.
9. der Bindelaut: syllabe de conjonction.
N'oubliez pas qu'il y a d'excellents dictionnaires OnLine, par exemple: http://defr.dict.cc/?s
Wikipedia est souvent très utile.


III. Prononciation des sons individuels (Aussprache der einzelnen Laute)


A. Les voyelles (Die Vokale) (§ - 25 --- > § - 37)


§ - 25. - TABLEAU D'ENSEMBLE


Die in der Areler Mundart vorkommenden Vokal lassen sich folgendermaßen (comme suit) darstellen:

tableau
[ i, u, o, æ̈, ɷ̈, a ]
kommen nur lang und
[ ɪ, ᴜ, ë, ɛ, ɶ, ᴐ, α ] nur kurz vor.

[ ə ] ist überkurz;
[ e ] kommt sowohl lang als kurz vor.

In französisch Lehnwörtern trifft man die Nasalvokale
[ ā, ɛ̄, ᴐ̄, œ̄ ] an,

in französische oder deutschen Entlehnungen findet man
[ y, y:, ∅, ∅: ɛ: ].
Anm.

Im Diphthong [ ᴐʊ ] ist [ ᴐ ] kurz, und in den Diphthongen [ ɪə und ᴜə ] sind [ ɪ ] und [ ᴜ ] halblang.


§ 26. - Das [ i ]


Das [ i ] ist immer geschlossener, eng gebildeter, langer Vokal. Die Zungenspitze liegt am Rand der untern Schneidezähne an. Die Zungenränder ruhen (reposer) auf den untern und berühren leicht die oberen Backenzähne. Vorder- und Mittelzunge sind nach oben gewölbt, so dass eine nach vorn sich erweiternde Rinne entsteht. Die Artikulationsstelle ist der mittlere harte Gaumen. Die Lippen sind etwa 1 und die Scheidezähne 1/4 cm von einander entfernt. Die Mundwinkel sind nur wenig nach hinten gezogen.


§ 27. - Das kurze [ ɪ ]


Offener und weiter gebildet ist das kurze [ ɪ ]. Die Entfernung der Schneidezähne ist doppelt so groß (1/2 cm) als bei [ i ], und die Artikulationsstelle liegt mehr nach hinten (derrière). Die zurück ziehung der Mundwinkel ist weggefallen.



§ 28. - Das [ e̢ ]


Das [ e̢ ] ist nicht vollkommen geschlossen. Es wird mehr nach hinten gebildet als das deutsche oder das französische [ e ]. Es kommt sowohl kurz als lang vor. Die Zungenspitze liegt am untern Zahnfleisch. Es besteht ungefähr 1 cm Schneidezähne-entfernung. Die Zungenränder berühren die untern Backenzähne und mittlere Teil der nach dem hintern Gaumen gewölbten Zunge liegt hart an den hintern Backenzähnen


§ 29. - Das [ ɛ ]


Das [ ɛ ] ist offener, weiter kurzer e- Laut, viel offener als im Neuhochdeutschen. Die Zungenspitze liegt unter dem Zahnfleisch. Der Zwischenraum der Schneidezähne beträgt etwa 12 mm.


§ 30. - Länge [ æ: ]


Der Kürze [ ɛ ] gegenüber steht die offene, weit gebildete Länge [ æ: ]. Der Mund ist beinahe so groß aufgesperrt als bei [ a ]. Die Zunge ballt sich vorn zusammen und rührt nur an die letzten drei untern Backenzähne. Die Lippen stehen in derselbe Stellung wie bei [ a ] und eine ziemlich starke Neigung zur Medialisierung [ ** ] macht sich der Klangfarbe fühlbar.


§ 31. - die kurze [ ɶ ]

Bei der Rundung des [ ɛ ] entsteht das nur kurz vorkommende [ ɶ ] . Die Lippenrundung ist jedoch schwach. (in Deutsch: Das kurze offene [ œ ] wird durch das Graphem (ö) bezeichnet, wie beispielsweise in zwölf.


§ 32. - [ ə ]


Als Mischlaut hat man [ ə ], das in nachdrücklicher Rede als [ë] erscheint (Im Zusammenhang der Rede schwindet [ ə ] vor Liquiden und Nasalen: diese Laute werden dan silbenbildend ).

§ 33. - [ a: ]= (lange)

Das [ a:] ist immer lang and offen. Die Mundöffnung erreicht ihre höchste Größe. Die Zunge liegt am boden der Mundhöhle; Sie ist nur wenig gewölbt und zeigt vor der Wölbung eine zur Zungenspitze hinlaufende rinnenartige Vertiefung.


§ 34. - kurze [ α ]


Das [ α ] ist kurz, etwas geschlossener als [ a: ], ohne sich ferner bedeutend in Qualität von [ a ] zu unterscheiden.
[ α ] = alpha


§ 35. - [ ω̈ ] ---> "aw"

Ein eigentümlicher Laut ist das [ ω̈ ]. Die Mundöffnung ist fast ebenso groß wie bei [ α ]; Die Zungenlage ist dieselbe; die Zungenspitze ist jedoch mehr nach oben gestülpt und anstatt der rinnenartigen Vertiefung hat man in der Vorderzunge eine von der Mitte bis in den linken Rand einschneidende Furche. Die Klangfarbe des Lautes liegt zwischen der von [ α ] und [ o ] mit ziemlicher Neigung zum gemischten Klangeffekt. Der Laut ist lang und weit.
Prononcez: "aw"[ zω̈ər ] ---- > sauer.


§ 36. - [ ᴐ ] und [ o̢ ]

Beide o-Laute sind offen und weit. Das kurze [ ᴐ ] ist jedoch etwas offener als das lange [ o̢ ] diese wird auch ein wenig mehr nach vorn gebildet. Die Lippenrundung ist noch nicht sehr fühlbar.Die Entfernung der Schneidezähne beträgt bei [ ᴐ ] etwa 10 mm. and bei [ o ] ungefähr 6 bei 7 mm.

page -32 -

§ 37. - [ u ] und [ ʊ ]

Bei [ u ] und [ ʊ ] wird die Mundöffnung geringer. Für [ ʊ ] hat man 5 bis 6 mm., für [ u ] 3 bis 4 mm. Raum zwischen den Schneidezähnen. Die Lippenrundung ist schwach bei [ ʊ ] aber stark bei [u]. Das kurze [ ʊ ] ist offen und weit, das lange [ u ] geschlossen und eng.

Vocabulaire et phrases luxembourgeoises (WLM) pour § 26 --- > 30

1. schléissen schließen, schlussfolgern (D) – fermer, conclure (F) – to shut 2. Zong f., 1. Zunge.
den Dout op der Z. hun: dem Tode nahe sein.

seng Z. dohém gelôss hun, seine Zunge daheim gelassen haben, dh. in Gesellschaft schweigsam sein; man sagt auch: d Z. verluer hun.

3. Bild n., Bild. 4. Mondvoll m., Mundvoll
5. Mond: der Mund
Vocabulaire allemand pour § 26 --- > 30

1. geschlossen [ du verbe irrég: schließen, schloss, geschlossen: fermer ] [ -er termine ici un comparatif ]
2. eng: étroit, intime. [ eng gebildeter,] (les adjectis allemands sont aussi des adverbes!
3. gebildet [ de bilden: former, constituer ] (eng gebildeter)
4. Die Zungenspitze [ le bout de la langue ], Der Zungenrand [ le bor de la langue ] (le mot composé est du genre du dernier mot)
5. anliegen am rand, am Rand der unten Schneidzähne, auf den untern Backenzähne. [ am Rand, au den + datif; ] (auf = sur) am Rand [au bord]; der Rand, die Ränder [le, les bord(s)] ; der Zahne, die Zähne [la, les dent (s)], der Schneidzahn [incisive], der Backenzahn [molaire] (le "an" de anliegen est une particule détachable qui peut être rejetée à l'arrière de la phrase)
8. nach oben, nach vorn, nach hinten [vers le haut, vers l'avant, vers arrière];
9. die Rinne (die Rinnen): le canal [eine nach vorn erweiternde Rinne].
10. entstehen [ s'élaborer ]; erweitern [ devenir plus grand ] (eine erweiternde Rinne entsteht).
11. Die Lippen sind entfernt, die Schneidzëhne sind entfernt ... sind von einander entfernt. entfernen: s'écarter.
12. die Mundwinkel [le coin de la bouche ] .


Vocabulaire et phrases luxembourgeoises (WLM) pour § 30 --- > 37

1. spêren und spⁱeren va., sperren, verriegeln.
GRA: spären – späert – gespaart (Unregelmäßiges V., Hilfsverb hunn) ( sperren [D] – barrer [F])
dât Gezei sptrt mech, die Kleider sind mir zu enge.

2. der Klank: der Klang: le son.
3. mâchen va., 1. machen.
WLM: mâch deng Sâch gutt, mach deine Sache gut!
WLM: de Schouster mecht Schong, der Schuster macht Schuhe.
WLM: aus ènger Mek en Elefant mâchen, stark übertreiben.
WLM: èngem en X fir en U mâchen, j. ein X für ein U machen (betören: envoûter; ensorceler).
WLM: wei ê sech et mecht, sou hurt ên et, jeder ist seines Glückes Schmied.
WLM: wⁱe sech neischt mecht, dén ass neischt, wer bescheiden (modeste) ist, kommt nicht zur Geltung (se mettre en valeur).

4. greng: faible, petit

Vocabulaire allemand pour § 30 --- > 37

1. gegenüber: en face; vis à vis; mdm/etwas gegenüver: par regard à ...
2. beinahe: presque.
3. auf-sperren: ouvrir; wie bei [ a ]: comme avec [ a ].
4. die Neigung (les mots trminés par -ung sont tous féminins), attiré par; Stark: fort, fortement...
5. ziemlich: assez. Je ne sais pas c que medialiserung veut dire ni [ ** ];
6. die Klangfarbe: le timbre [la couleur (die Farbe) du son (der Klang)].
7. sich machen: se mettre à, s'atteler à ...
8. vollkommen: complètement (tout venu)
9. schwach: faible.
10. antstehen: se présenter (-stehen, -stand, entstanden).
11. das Mischlaut: la diphtongue.
12. die Mundöffnung, die Mundhôle: l'ouverture de la bouche, la cavité buccale.
13. bedeuten (reg): signifier; vouloir dire ...
14. eigentümlich: v-caractéristique.
15; nach oben stülpen: vers le haut retourner.
16. gering: faible, petit. geringer: plus fauble, plus petit.
17; fûhlbar: tangible, sensible (-ement) (en allemand, les qualificatfs sont aussi des adverbes).


B. Die Diphthonge (numéro: § 38)


§ 38. - [ eɪ, oʊ, ɪə, ʊə ]

[ eɪ, oʊ, ɪə, ʊə ]
Die Diphthonge der Areler Mundart sind [ eɪ, oʊ, ɪə, ʊə ]

In [ eɪ ] und [ oʊ ] ist der zweite Komponent dem ersten, der den Expirationsgipfel trägt, quantitativ gleichwertig. Beide Komponenten sind kurz.

In [ ɪə ]und [ ʊə ] dagegen ist der ersten Komponent halblang und der zweit überkurz.

[ ʊə ]
[ bəʃtʊədən ], heiraten, [ betsʊələn ], bezahlen, [ fʊərən ], fahren.

[ ɪə ]
[ hɪəm, ɪəzəl ], das Hemd, der Esel.



C.Die Konsonanten.
Page - 33 - et les numéros § 39. --- > § - 51


§ 39. - TABLEAU
Die Areler Mundart besitzt folgenes Konsonantensystem:

tableau
Page - 34 -

1. Die Halbevokale, § 40. - [ w ] und [ j ]

§ 40. - [ w ] und [ j ]

Die Areler [ w ] und [ j ] gehören beide zu den sogenannten Halbvokalen; [ w ] hat schwachen, [ j ] Stärken Stimmton;

[ w ] Kommt nur nach [ k, ∫, ts ] vor,
während [ j ] nur im Anlaut steht. Es ist bei keinem etwas von einem Reibegeräusch (frottement) zu hören.

[ w ] ist bilabialer Laut, mit starker Rundung und Vorstülpung der Lippen. Die Zungen neigt zur u-Stellung.

[ j ] ist palatal, wird mit schlaffer (plus mou) Artikulation am Vordergaumen (Vorder: avant) zwischen [ I ] und [ e ] gebildet. Man darf es nicht mit dem Reibelaut [ ɠ ] verwechseln. (S. § 48).


2. Die Liquiden, § 41. - [ l ] - § 43. - [ r ]

En français, l est la seule liqude. La pointe de la langue se colle au palais, mais l'pocclusion n'est pa totale, l'air sort latéralement le long des bords de la langue. Pour cette raison, on dit que l est une occlusive latèrale.

§ 41. - [ l ]

[ l ]
Das [ l ] ist flach (plat); die Zungenspitze setzt an der Grenze der obern Schneidezähne und des Zahnfleisches an. Zu beiden Seiten berührt (contacter) die Zungen die vorderen Backenzähne. Die Exspiration ist bilateral.

§ . - 42

In manchen Wörtern wird die Aussprache des [ l ] in die Länge gezogen. Die Zunge und die anderen Organen verbleiben (rester) während der Dauer der Artikulation in unveränderter Stellung. Man hört dabei Art Vibrieren. Es ist also ein langes, schlafferes, musikalisched [ l ], das durch [ l ] bezeichnet wird.


§ 43. - [ r ]

Das [ r ] ist immer uvulares (uvular: luette) oder Zäpfchen-R. Im Anlaut (rab) zeigt es ziemlich Neigung (die, l'attirance) zur gerollten Aussprache (die, la prononciation). Im In- (arb) und Auslaut (bar) und im Sandhi wird es mit starker Reibung (frottement) hervorgebracht (herveobringen: produire), so dass es oft ein [ x ] oder [ g ] klingt. Die Laute [ x ] und [ R ] der Areler Mundart, sowie die Laute [ r, R, x, g ] des Hochdeutschen werden deswegen in Arel öfters mit einander verwechselt.

page - 35 -

3. Die Nasale* § 44. - [ m, n, ŋ ]

Ce sont des occlusives (l'air ne sort pas par la bouche, mais au lieu d'être stoppé, il sort par le nez). Quand les lèvres obturent la bouche on peut prononcer [ m ], [ n ]... le [ ŋ ] se prononce comme le ng de bang.

§ 44. - [ m, n, ŋ ]


Die Nasenlaute sind [ m, n, ŋ ] Der Verschluss (arrêt, occlusion) wird bei [m] mit den Lippen (bilabial Nasal), bei [n] (koronal Nasal) mit der Zungenspitze und der Grenze zwischen den Oberzähnen und den Alveolen, bei [ ŋ ] mit der Hinterzungen und dem Berührungspunkt (le point de contact) des harten und des weichen Gaummens gebildet. Bei [ ŋ ] rührt die Zungenspitze nur sachte (calme) an den vordern harten Gaummen.

Eben wie bei [ l ] gibt es m- und n- Laute mit dauernder (plus continu) Ruhelage (état de repos) der Sprachwerkzeuge (organde de la phonation) und schwingender (plus vibrant, plus résonnant) Resonanz; es sind dies schlaffere, lange, musikalische m- und n- Laute, die mit [ m ] und [ n ] bezeichnet werden.

[ ŋ ]: Oft eine stellungsbedingte Variante von [n] vor [k, g]. Im Englischen und Deutschen ist sogar [g] oft verschwunden, so dass nur [ ŋ ] bleibt: lang, long (vgl. lungo auf Italienisch).



4. Die Reibelaute (§ 45. - § 48.).

§ 45. - [ f ] und [ v ]


Bei [ f ] und [ v ] sitzen die oberen Schneidezähne leicht auf der Unterlippe. Die Luft entströmt durch die dazwischen bleibende Lücke. Die Mundwinkel sind nur ein wenig zurückgezogen. Der Unterkiefer behält seine normale Stellung. [ f ] ist stimmlos, [ v ] dagegen stimmhaft. Wechsel zwischen [ f ] und [ v ], §§ 52-54

------------------------------------------------------

*Bei den nasalen Lauten (Konsonanten, Vokale ...) wird das Velum gesenkt (abaisser), und die Luft strömt ­ zum größten Teil ­ durch die Nase aus.

page -36 -

§ 46. - [ s ] und [ z ]



Bei [ s ] und [ z ] liegt die Zungenspitze an der grenze zwischen den oberen Scheidezähnen und den Alveolen; die Ränder der Zunge berühren die vorderen oberen Backzähne. [s] ist stimmlos, [z] stimmhaft. (S;§§ 52-54: Wechsel zwischen [s] und [z]).
§ 47. - [ ∫ ] und [ ʒ ]


]
Bei [ ∫ ] und [ ʒ ] liegt die Zungenspitze mehr nach hinten. Die Lippen sind stark gerundet und vorgespült. Die Reibung ist ziemlich stark. [ ∫ ] ist stimmlos und [ ʒ ] stimmhaft.

§ 48. -

Die Gaumenreibelaute sind velar nach den Vokalen [ a:, α, o:, ᴐ, u: ]und den Diphthongen [ oʊ, ʊə ] und palatal nach den andere Vokalen und Diphthongen.
Stimmlos sind [ x ] und [ ç ],
Stimmhaft sind [ g ] und [ q ];
letzteres ist genau von Halbvokal [ j ] zu unterscheiden; [ q ] ist die deutsche Spirans [ j ] in liegen, aber mit stärkerer Reibung. Diese stimmhafte Spirans kommt nur selten vor, da wg. q in der Regel zwischen Vokalen schwindet.
Aus gleicher Ursache besteht abgesehen von einige Sandhifällen (S. §218), neben [x] kein stimmhaftes [ g ] mehr in der Areler Mundart. Diesen Laut findet man noch in einigen aus dem schriftdeutschen entlehnten Familiennamen, z.B. [ va:gənər ] Wagner, neben [ vo:nər ], Wagner als Handwerker.



5. Der Hauchlaut (aspirée), § 49.

Terme peu utilisé qui signifiait "aspirante". Il était reservé à la lettre [ h]


§ 49. - [ h ]


§ 49 ­ Das Areler [ h ] ist der allgemeine deutsches Hauchlaut, der bei mittlerer Weite der Stimmritze gebildet wird., Während die Sprachorgane bereits die zum Erzeugen des folgenden Vokals notwendige Stellung einnehmen.

page - 37 -

6. Les occlusives ( [ p ], [b], [ t ], [ d ], [ k ] et [ g ]), § 50.

En français: une occlusive est une consonne dans laquelle le locuteur bloque brusquement le flux notmal (occlusion) de l'air expiratoire au niveau de la bouche, du pharynx ou de la glotte, et puis lève subitement ce blocage. Utilisez successivement les occlusives suivantes: [ p ], [b], [ t ], [ d ], [ k ] et [ g ] pour dˇterminez le site de l'occlusion et les structures anatomiques impliquˇes dans le mˇcanisme./p>

§ 50. - [ p, t, k ] und [ b, d, g ].


Die Areler Verschlusslaute begreifen
die stimmlose [ p, t, k ] und
die stimmhaften [ b, d, g ] S. §§ 52-54.
Die stimmlosen Platzlaute werden mit weit stärkerem Luftstrom ausgesprochen als die stimmhaften.
Bei Lauten wie z.B Platzlaute (P,T,K) wird der Luftstrom gestaut, so dass ein Druck entsteht ...http://www.pommerfritz.de/fritz/wert/data/stimmbildung.html
In betonter Silbe kommt nach den stimmlosen explosiven [ p, t, k ] ein nachstürzender Hauch (souffle) vor: regelmäßig im Auslaut;
vor Vokalen, Liquide und Nasalen.


7.Le son [ Ч ], § 51. -

§ 51. - [ Ч ]

[ Ч ]
Der Laut [ Ч ] (w ---- > ouest, oui) kommt nur in Französichen Lehnwörter vor und wird dann noch oft zu [ w ] (luit, nuit)



D. Changement: De la consonne insonore à la consonne sonore.
des numéros : § 52. --- > § 54.


§ 52. - [insonores --- > sonores]

Alle stimmhafte (sonore) Konsonanten werden im Auslaut (son final) stimmlos (insonore, sourd), z.B. [ lɪəzən, lɪəs ], lesen, lies. So wechseln [ v ] und [ f ], [ z ] und [ s ], [ d ] und [ t ] (bisweilen (parfois) [ b ] und [ p ]) stets (toujours) mit einander ab. In den Paragraphen über die historische Entwicklung der einzelnen Konsonanten wird dieser Wechsel des näheren besprochen werden (Dans le paragraphe.

page -38 -

§ 53. -

Im Inlaut werden die stimmhaften (sonores) Konsonanten Gleichfalls (également) stimmlos, wenn sie vor einem anderen Konsonanten stehen, z.B ;
[ lɪəzən, ə lɪəst ], lesen, er liest;
[ blæ:vən, ə blæ:ft ], bleiben, er bleibt.

§ 54. -


Die stimmhaften Konsonanten verlieren gewöhnlich ihren Stimmton, ohne deshalb zu Tenues zu werden, wenn sie sich in stimmloser Umgebung befinden. Es ist dies u. a. regelmäßig der Fall mit dem Artikel [ d ] (Nom. Akk. Sg. Fm. u. Neutrum, sowie in Plural aller Geschlechter), wenn dieses [ d ] vor einem anderen Konsonanten steht, z. B. [ d fra: ], die Frau, ist [ d ] stimmlos und in [ d á:neɪ ] die Anna, ist [ d ] stimmhaft.

E. Das Alphabet der Areler Mundart.

§ 55. - (1. die Vokale)

a:, α, e, e:, ë, ɛ, ɛ:, æ:, ᴐ, i:, ɪ, o:, ᴐ, ɶ, ∅, ∅: ὢ:, u:, ᴜ, y, y:,

§ 56. - (2. die Nasalierte Vokale)

ᾱ, ἒ, ɔ́, õe

§ 57. - (3. die Diphthongues)

eɪ, ɪə, oᴜ, ᴜə

page -39 -

§ 58. - (3. die Konsonanten)

b, ç, d, f, g, ɠ, ɣ, h, j, k, l, l, m, m, n, n, ŋ, p, r, s, ʃ, t, v, w, x, ɥ, z, ʓ

§ 59. - (4. Alphabetisches Verzeichnis sämmtlicher Laute

a:hõe
αi:
ɪ∅:
bɪə
çjp
dkr
els
e:lʃ
ëmt
mu:
ɛ (ɛ:)n
nᴜə
æ:ŋv
əo:w
foᴜx
gy
ɠɔ́y:
ɣɶЧ
zʓ

Anm.- Aus praktischen Gründen wird fur [ R ] überall [ r ] geschrieben werden.

Wavre, le 22 juin 2015 à 13:30